BredowCast – 018 – Social Media in der Wissenschaftskommunikation

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avatar Dr. Jan-Hinrik Schmidt Gast

Wissenschaftskommunikation verändert sich durch sogenannte Intermediäre wie Google, Facebook und Wikipedia. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind zunehmend gezwungen, sich an die Regeln der Intermediäre zu halten und anders zu kommunizieren, können aber auch von Social Media profitieren. Dr. Jan-Hinrik Schmidt fasst in seiner Expertise für eine Arbeitsgruppe der Wissenschafts-Akademien zusammen, was die Wissenschaft über die neuen Bedingungen der Social Media Kommunikation schon weiß.

Das Internet verringert die Hürden für das Bereitstellen, Bearbeiten und Auffinden von Inhalten aller Art. Davon profitieren auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Kommunikation in den digitalen Kanälen. Neue Ergebnisse der eigenen Arbeit können leichter zugänglich gemacht werden und Informationen aus dem eigenen Forschungsfeld sind leichter auffindbar. Doch die Kommunikation ist auch an Bedingungen geknüpft, die von der Software der Intermediäre bestimmt wird. Im BredowCast erzählt Jan-Hinrik Schmidt, welche Rolle die Intermediäre bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken spielen und was dies für die Wissenschaftskommunikation bedeutet.

Im Blog Wissenschaftskommunikation-hoch-drei  hat Jan-Hinrik Schmidt seine Expertise ausführlich dargestellt und erläutert. Auf SlideShare hat er außerdem die Folien seines Vortrag “Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation” zur Verfügung gestellt.

[Update 2.4.2016] Auf der Projektseite der acatech ist die Expertise mittlerweile auch zum Download verfügbar.

 

Am 18. März 2015 fand in Berlin ein Workshop der Akademien-Arbeitsgruppe „Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien“ statt: “Bedeutung, Chancen und Risiken der Sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation”. Die Akademien-Arbeitsgruppe hat dieses schöne storify zu der Veranstaltung zusammengestellt:

 

BredowCast – 015 – Das SCAN-Projekt

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Durch digitale Medien sind die Möglichkeiten des Publikums, sich zu Wort zu melden und journalistische Texte zu kommentieren, enorm gewachsen. Redaktionen stehen damit vor der Herausforderung, mit diesem erhöhten Feedbackaufkommen in ihrem redaktionellen Alltag  umzugehen. Die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen ist sehr zeitintensiv, automatische Analyseverfahren sind meist auf wenige Features beschränkt und überwiegend auf quantifizierende Messungen angelegt. Die Möglichkeiten, Nutzerkommentare mit Hilfe von Algorithmen auch inhaltlich zu erfassen, stehen noch sehr am Anfang und konzentrieren sich vielfach darauf, so genannte „Hasskommentare“ zu filtern.

Das Projekt SCAN (Systematische Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren für Journalisten) widmet sich diesem Problem und will ein Software-System entwickeln, das Journalisten bei der Analyse, dem Filtern und Zusammenfassen von nutzergenerierten Inhalten unterstützen soll. Dr. Wiebke Loosen und Lisa Merten vom Hans-Bredow-Institut arbeiten hierfür mit Prof. Dr. Walid Maaleji und seinem Team von der Informatik der Universität Hamburg gemeinsam an einer Lösung und erproben gleichzeitig eine neue Form interdisziplinärer Kooperation.

Wiebke Loosen und Lisa Merten erzählen im BredowCast davon, wie sich Sozialwissenschaften und Informatik einander annähern, dass Qualität und Algorithmus in beiden Disziplinen durchaus verschieden aufgefasst werden können, und was man voneinander lernen kann.

BredowCast – 007 – Social Media und die Bürgerschaftswahl in Hamburg

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