BRC048 Internetmythen auf dem Prüfstand

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Das Internet ist zwar schon einige Dekaden alt, dennoch ranken sich zahlreiche Mythen um den abstrakten Raum „Cyberspace“. Die Internetexperten Matthias C. Kettemann und Stephan Dreyer haben ein Buch herausgegeben, das die 50 gängigsten Mythen wissenschaftlich entzaubert.

Für den über 200 Seiten starken Sammelband „Stimmt’s? 50 Internetmythen auf dem Prüfstand“ haben Stephan Dreyer und Matthias C. Kettemann Internetexpert*innen aus Amerika, Afrika, Asien und Europa gebeten, die gängigsten und wirkmächtigsten Internetmythen zu analysieren und sie auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu testen. Unter anderem wird erklärt, warum das Internet kein rechtsfreier Raum ist, dass das Internet sehr wohl vergessen kann und, dass dem Internet oftmals mehr emanzipatorisches Potenzial nachgesagt wird, als es tatsächlich leisten kann.

Im Podcast erzählen die Herausgeber des Bands Gastgeberin Johanna Sebauer mehr über das Projekt und erklären einige, der darin vorgestellten Mythen.

Präsentiert wird der Band am 27.11.2019 im Rahmen des Internet Governance Forums 2019, der weltgrößten UN-Internetkonferenz, die erstmalig in Berlin stattfindet. Auf der Konferenz wird der Sammelband zudem als Give-Away an alle Besucherinnen und Besucher verteilt.

Ab 25. November 2019 ist der Inhalt außerdem online verfügbar unter internetmythen.de und internetmyths.eu.


PD Mag. Dr. Matthias C. Kettemann ist Senior Researcher und Sprecher des Forschungsprogramms „Regelungsstrukturen und Regelbildung in digitalen Kommunikationsräumen“ am Leibniz Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI). Er erforscht, wie in digitalen Räumen, insbesondere in sozialen Netzwerken, neue Formen der gesellschaftlichen Verständigung entstehen.

Dr. Stephan Dreyer ist Senior Researcher für Medienrecht und Media Governance am Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut (HBI). Sein Forschungsinteresse gilt den regulatorischen Aspekten medienvermittelter Kommunikation in einer datafizierten Gesellschaft. Er ist Sprecher des Forschungsprogramms „Transformation öffentlicher Kommunikation“ am HBI.


Links

Buch

„Stimmt’s? 50 Internetmythen auf dem Prüfstand“
Ab 27. November 2019 online unter

  • internetmythen.de
  • internetmyths.eu

 Dr. Stephan Dreyer

PD Dr. Matthias Kettemann, LL.M  (Harvard)

Johanna Sebauer

Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut

BRC023 AoIR Jahrestagung 2016

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Die AoIR 2016 “Internet Rules!” fand im Oktober 2016 in Berlin statt. In diesem Podcast sprechen Tagungsteilnehmer(innen) aus aller Welt und Programmdirektor Dr. Cornelius Puschmann über das Thema der Veranstaltung.

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Die Jahrestagung der Association of Internet Researchers, die vom 5.-8. Oktober 2016 vom Hans-Bredow-Institut und dem HIIG in Berlin an der Humboldt-Universität ausgerichtet wurde, lockte 580 Internetforscher aus aller Welt nach Deutschland. Unter dem Motto “Internet Rules!” fand die viertägige Veranstaltung erstmals in Deutschland statt. In Panels und Workshops wurde darüber diskutieren, wie Machtstrukturen und das Regelsetzen und -brechen im Netz funktionieren.

Programmdirektor der AoIR 2016 und Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut Dr. Cornelius Puschmann führt in diesem Podcast in die Welt der AoIR ein. Daniela Friedrich hat bereits vor Ort mit Teilnehmern gesprochen und gefragt: Was bedeutet “Internet Rules!” für Sie und Ihre Arbeit? Die englischsprachigen Antworten – ebenfalls in dieser Folge – bieten Cornelius Puschmann einen willkommenen Anlass, die Jahrestagung zu reflektieren.

BRC009 Tracking und Profiling von Werbedienstleistern im Netz

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Im Anschluss an die Studie “Kinder und Onlinewerbung“, die 2014 vom Hans-Bredow-Institut durchgeführt wurde, hat sich ein Interessengebiet zu Tracking und Profiling durch Werbedienstleister im Internet entwickelt. Stephan Dreyer und Markus Oermann sprechen mit Daniela Friedrich über die Bedeutung, die Rechtmäßigkeit und die möglichen Auswirkungen dieser Technologien. Was wissen NutzerInnen über Tracking und Profiling durch Werbedienstleister? Was bedeutet die Beobachtung des Surfverhaltens für die NutzerInnen? Sollten sie mehr über Technologien der Werbedienstleister wissen? Welche Gesetze müssen Werbedienstleister beachten? Ist Selbstregulierung der Werbetreibenden eine sinnvolle und gute Lösung für VerbraucherInnen?