BredowCast – 024 – Meinungsbildung durch Facebook, Google & Co.?

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avatar Dr. Jan-Hinrik Schmidt Gast
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Beeinflussen Google, Facebook, YouTube oder WhatsApp die Meinungsbildung? Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Lisa Merten erforschen seit März 2016 die Macht von Intermediären und erläutern im 24. BredowCast ihre aktuellen Ergebnisse.

Suchmaschinen, Instant-Messaging-Dienste, Netzwerk- und Multimediaplattformen sind wichtige digitale Informationsquellen. Sie fungieren als Intermediäre, weil sie ihren Nutzern Inhalte aus zahlreichen unterschiedlichen Quellen erschließen, mit Hilfe von Algorithmen filtern und zu personalisierten Informationsangeboten bündeln. In einer qualitativen Studie für die Landesmedienanstalten wurde die Relevanz einzelner Medienangebote und digitaler Dienste für die Meinungsbildung untersucht.

Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Lisa Merten untersuchten, welche Rolle Intermediäre im Prozess der Meinungsbildung haben. In welchen Stufen dieses Prozesses Intermediäre wie eingebunden sind, erläutern Dr. Jan-Hinrik Schmidt und Lisa Merten in dieser Folge des BredowCasts.

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BredowCast – 023 – AoIR Jahrestagung 2016

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Die AoIR 2016 “Internet Rules!” fand im Oktober 2016 in Berlin statt. In diesem Podcast sprechen Tagungsteilnehmer(innen) aus aller Welt und Programmdirektor Dr. Cornelius Puschmann über das Thema der Veranstaltung.

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Die Jahrestagung der Association of Internet Researchers, die vom 5.-8. Oktober 2016 vom Hans-Bredow-Institut und dem HIIG in Berlin an der Humboldt-Universität ausgerichtet wurde, lockte 580 Internetforscher aus aller Welt nach Deutschland. Unter dem Motto “Internet Rules!” fand die viertägige Veranstaltung erstmals in Deutschland statt. In Panels und Workshops wurde darüber diskutieren, wie Machtstrukturen und das Regelsetzen und -brechen im Netz funktionieren.

Programmdirektor der AoIR 2016 und Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut Dr. Cornelius Puschmann führt in diesem Podcast in die Welt der AoIR ein. Daniela Friedrich hat bereits vor Ort mit Teilnehmern gesprochen und gefragt: Was bedeutet “Internet Rules!” für Sie und Ihre Arbeit? Die englischsprachigen Antworten – ebenfalls in dieser Folge – bieten Cornelius Puschmann einen willkommenen Anlass, die Jahrestagung zu reflektieren.

BredowCast – 022 – Das SCAN-Projekt 2

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Die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen in den digitalen Medien ist zeitintensiv. Schnellere automatische Analyseverfahren sind meist auf wenige Features beschränkt und überwiegend auf quantifizierende Messungen angelegt. Die Möglichkeiten, Nutzerkommentare mit Hilfe von Algorithmen auch inhaltlich zu erfassen, stehen noch immer am Anfang.

Das Projekt SCAN (Systematische Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren für Journalisten) widmet sich diesem Problem und will ein Software-System entwickeln, das Journalisten bei der Analyse, dem Filtern und Zusammenfassen von nutzergenerierten Inhalten unterstützt.

Dr. Wiebke Loosen und Lisa Merten vom Hans-Bredow-Institut arbeiten hierfür mit Prof. Dr. Walid Maalej und seinem Team von der Informatik der Universität Hamburg gemeinsam an einer Lösung und erproben gleichzeitig eine neue Form interdisziplinärer Kooperation.

Prof. Dr. Walid Maalej und Marlo Häring erzählen im 22. BredowCast davon, wo das Projekt steht, was Algorithmen können und welche Herausforderungen die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Informatik und Kommunikationswissenschaft mit sich gebracht hat.

Marlo Häring und Prof. Dr. Walid Maalej (von links)

Marlo Häring und Prof. Dr. Walid Maalej (von links)

Kicker im Pausenraum der Informatik an der Universität Hamburg

Kicker im Pausenraum der Informatik an der Universität Hamburg

Besprechungsraum der Informatik der Universität Hamburg

Besprechungsraum der Informatik der Universität Hamburg

BredowCast – 021 – Mediensozialisation

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Im 21. BredowCast spricht Dr. Ingrid Paus-Hasebrink, Professorin an der Universität Salzburg und derzeit Gastwissenschaftlerin am Hans-Bredow-Institut, mit Daniela  Friedrich und gibt Einblick in elf Jahre ihrer Langzeitstudie zur Rolle von Medien in der Sozialisation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Das Herzstück der Mediensozialisationsstudie von Ingrid Paus-Hasebrink ist eine qualitative Studie, die von Theorie-, Sekundär- und Literaturanalysen gerahmt wird. Seit elf Jahren wurden 20 (später 18) Familien begleitet und alle zwei Jahre zu ihrer lebensweltlichen Situation und zum Umgang mit Medien befragt. Dabei zeigt sich deutlich, dass Sozialisation mediatisierte Sozialisation ist. Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist aber, dass mediale Angebote nicht direkt auf Kinder und Jugendliche einwirken. Die Studie zeigt vielmehr, dass Sozialisationsprozesse an die Lebenswelt eines Kindes in seiner Familie und ihre spezifische Lebensführung gebunden sind; die Familie bzw. Kernbeziehungsgruppe stellt die Basis für die Sozialisation eines Kindes dar: Wo und wie ein Kind aufwächst, welche spezifischen sozio-ökonomischen, aber auch welche sozio-emotionalen Ressourcen ihm in seiner Familie zur Verfügung stehen, spielt eine zentrale Rolle für den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit Medien.

Downloads:

BredowCast – 020 – Medien und Macht

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avatar Kevin Dankert Gast

Hermann-Dieter Schröder und Kevin Dankert eröffnen eine kommunikationswissenschaftliche und juristische Perspektive auf den Themenkomplex Macht und Medien. Sie diskutieren über Meinungsmacht, erläutern verschiedene Arten von Macht und erklären, wo Regulierung durch den Staat an ihre Grenzen stoßen kann. Außerdem geben sie Einblick in Ergebnisse aus dem zweiten Media Pluralism Monitor, in dem die Medienvielfalt innerhalb der EU vergleichend untersucht und bewertet wurde.

Hier liegen die vollständigen Ergebnisse des Media Pluralism Monitor.

BredowCast – 019 – Summerschool im Winter

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Summerschool mitten im Winter? In Australien ist das möglich. Lisa Merten, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hans-Bredow-Institut, hat im Februar/März 2016 vier Wochen in Brisbane verbracht. Was sie dort gemacht hat, weshalb eine Summerschool eine gute Sache ist und ob sie es wieder tun würde, darüber berichtet sie in dieser 19. Folge des BredowCast.

BredowCast – 018 – Social Media in der Wissenschaftskommunikation

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Wissenschaftskommunikation verändert sich durch sogenannte Intermediäre wie Google, Facebook und Wikipedia. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind zunehmend gezwungen, sich an die Regeln der Intermediäre zu halten und anders zu kommunizieren, können aber auch von Social Media profitieren. Dr. Jan-Hinrik Schmidt fasst in seiner Expertise für eine Arbeitsgruppe der Wissenschafts-Akademien zusammen, was die Wissenschaft über die neuen Bedingungen der Social Media Kommunikation schon weiß.

Das Internet verringert die Hürden für das Bereitstellen, Bearbeiten und Auffinden von Inhalten aller Art. Davon profitieren auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Kommunikation in den digitalen Kanälen. Neue Ergebnisse der eigenen Arbeit können leichter zugänglich gemacht werden und Informationen aus dem eigenen Forschungsfeld sind leichter auffindbar. Doch die Kommunikation ist auch an Bedingungen geknüpft, die von der Software der Intermediäre bestimmt wird. Im BredowCast erzählt Jan-Hinrik Schmidt, welche Rolle die Intermediäre bei der Kommunikation in sozialen Netzwerken spielen und was dies für die Wissenschaftskommunikation bedeutet.

Im Blog Wissenschaftskommunikation-hoch-drei  hat Jan-Hinrik Schmidt seine Expertise ausführlich dargestellt und erläutert. Auf SlideShare hat er außerdem die Folien seines Vortrag “Soziale Medien als Intermediäre in der Wissenschaftskommunikation” zur Verfügung gestellt.

[Update 2.4.2016] Auf der Projektseite der acatech ist die Expertise mittlerweile auch zum Download verfügbar.

 

Am 18. März 2015 fand in Berlin ein Workshop der Akademien-Arbeitsgruppe „Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien“ statt: “Bedeutung, Chancen und Risiken der Sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation”. Die Akademien-Arbeitsgruppe hat dieses schöne storify zu der Veranstaltung zusammengestellt:

 

BredowCast – 017 – Framing in der Gesundheitskommunikation

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Wenn Menschen erkranken, informieren sie sich häufig auch in den Medien über Behandlungsmöglichkeiten. Alternativer oder komplementärer, also ergänzender Medizin kommt hierbei eine besondere Rolle zu. Michael Grimm untersucht in seiner Dissertation die Darstellung alternativer und komplimentärer Medizin gegen Krebs im deutschen Fernsehen. Dazu nutzt er den multimodalen Framing-Ansatz, in dem sowohl Texte und Sprache als auch Bilder erfasst werden. Im BredowCast erklärt Michael, was unter Framing verstanden wird und was an dieser Perspektive so spannend ist.

BredowCast – 016 – Zwischenfazit

avatar Daniela Friedrich Host

In der 16. Folge des BredowCast hat Daniela Friedrich keine Gäste aus dem Hans-Bredow-Institut. Wir möchten mit Euch die Ergebnisse unseres Zwischenfazits teilen, das wir nach 1,5 Jahren BredowCast gezogen haben. Fragen dazu beantworten wir gerne in den Kommentaren. Außerdem haben wir Fragen an Euch:

  • Über welches Thema würdet Ihr gern mehr erfahren? (vielleicht sind wir zu dicht dran und Ihr denkt nur: Mensch, warum erzählt Ihr nicht mal darüber etwas?
  • Welchen Gast hättet Ihr gern öfter vor dem Mikrofon?
  • Wo (zu Hause, Bahn, Fahrrad…) und wie (Smartphone, PC, …) hörst du den BredowCast meistens?
  • Welche Folgen hörst du:
    Jede Folge?
    Wenn ich Zeit habe, die letzte/n?
    Nur die Themen, die mich interessieren?
    Nur von Menschen, die mich interessieren?
    Zufällig, wenn mir eine Folge im Netz begegnet?
  • Was gefällt dir am BredowCast besonders gut?
  • Was gefällt dir am BredowCast nicht so gut?
  • Hast du eine Lieblingsfolge?

Wir freuen uns auf Euer aufrichtiges Feedback!

Euer BredowCast Team
Christiane Matzen, Stephan Dreyer, Jan-Hinrik Schmidt und Daniela Friedrich

BredowCast – 015 – Das SCAN-Projekt

avatar Daniela Friedrich Host
avatar PD Dr. Wiebke Loosen Gast
avatar Lisa Merten Gast

Durch digitale Medien sind die Möglichkeiten des Publikums, sich zu Wort zu melden und journalistische Texte zu kommentieren, enorm gewachsen. Redaktionen stehen damit vor der Herausforderung, mit diesem erhöhten Feedbackaufkommen in ihrem redaktionellen Alltag  umzugehen. Die manuelle Sichtung von Publikumsrückmeldungen ist sehr zeitintensiv, automatische Analyseverfahren sind meist auf wenige Features beschränkt und überwiegend auf quantifizierende Messungen angelegt. Die Möglichkeiten, Nutzerkommentare mit Hilfe von Algorithmen auch inhaltlich zu erfassen, stehen noch sehr am Anfang und konzentrieren sich vielfach darauf, so genannte „Hasskommentare“ zu filtern.

Das Projekt SCAN (Systematische Inhaltsanalyse von Nutzerkommentaren für Journalisten) widmet sich diesem Problem und will ein Software-System entwickeln, das Journalisten bei der Analyse, dem Filtern und Zusammenfassen von nutzergenerierten Inhalten unterstützen soll. Dr. Wiebke Loosen und Lisa Merten vom Hans-Bredow-Institut arbeiten hierfür mit Prof. Dr. Walid Maaleji und seinem Team von der Informatik der Universität Hamburg gemeinsam an einer Lösung und erproben gleichzeitig eine neue Form interdisziplinärer Kooperation.

Wiebke Loosen und Lisa Merten erzählen im BredowCast davon, wie sich Sozialwissenschaften und Informatik einander annähern, dass Qualität und Algorithmus in beiden Disziplinen durchaus verschieden aufgefasst werden können, und was man voneinander lernen kann.